1M Windows-PCs sind immer noch anfällig für BlueKeep-Malware-Angriffe

  • Lester McBride
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Jüngsten Berichten zufolge sind rund 1 Million Geräte immer noch anfällig für BlueKeep-Angriffe. Benutzer der betroffenen Geräte müssen so schnell wie möglich die neuesten Windows 10-Sicherheitspatches installieren.

Die Gerätebesitzer müssen schnell handeln, um die potenzielle Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit durch Implementierung der empfohlenen Minderungsstrategien zu stoppen.

Die schädliche Natur des Fehlers zwang Microsoft, alle Windows-Versionen zu patchen, einschließlich Windows 2003, Windows XP, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2.

Den BlueKeep-Fehler verstehen

Cyber-Security und die IT-Community haben in den letzten zwei Wochen ständig über den BlueKeep-Fehler diskutiert.

Die Sicherheitslücke wurde erstmals während der Veröffentlichung des Patch-Dienstags im Mai 2019 entdeckt. Microsoft hat schnell Sicherheitspatches für den BlueKeep-Fehler veröffentlicht. Allerdings haben nicht alle Windows-Benutzer die neuesten Updates auf ihren Computern installiert.

Microsoft sagte, dass der Angriff ähnlich funktioniert wie die Ransomware-Angriffe von Bad Rabbit und WannaCry, die 2017 schwere Schäden verursachten. Es sollte beachtet werden, dass die Malware die Fähigkeit besitzt, sich selbst auf andere Systeme auszubreiten.

Die Bedrohungsstufe ist wie bei allen anderen Angriffen höher. Glücklicherweise konnte die Malware diesmal den Schaden nicht erfolgreich replizieren.

Jetzt können Unternehmen das Risiko leicht minimieren, indem sie die entsprechenden Sicherheitspatches anwenden.


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Rund 1 Million Geräte sind weiterhin anfällig

Der Leiter des offensiven Sicherheitsforschungsunternehmens Errata Security führte einen detaillierten Scan des Internets durch, um die Anzahl der Geräte zu ermitteln, die noch anfällig für BlueKeep-Angriffe sind.

Die Ergebnisse waren schockierend und zeigten, dass der BlueKeep-Fehler problemlos auf rund 950.000 im Internet verfügbare Geräte abzielen kann. 

Wir können sehen, dass sich die meisten Einzelpersonen und Organisationen nicht die Mühe gemacht haben, den neuesten Sicherheitspatch auf ihren Systemen bereitzustellen. Dieser Zustand ist äußerst riskant, da Angreifer die Möglichkeit haben, auf das Gesundheitswesen und andere wichtige Branchen abzuzielen. 

Robert Graham erklärte in seiner Forschung:

Hacker werden wahrscheinlich in den nächsten ein oder zwei Monaten einen robusten Exploit finden und mit diesen Maschinen Chaos anrichten. 

Aufgrund einiger Einschränkungen der Forschung befürchtet Graham, dass die Anzahl anfälliger Systeme die Zahl von 1 Million umgehen kann.

Es wird daher dringend empfohlen, die neuesten Patches anzuwenden, bevor BlueKeep-Angriffe tatsächlich beginnen.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass Sie durch diesen Malware-Angriff im WannaCry-Stil ernsthafte Probleme bekommen.

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